Strom, Wasser und Telekom

Letzten Mittwoch hatte direkt nach dem Elektriker die Firma Preuss mit den arbeiten für die Hausanschlussleitungen begonnen.

Heute war dann recht schnell alles Installiert, aber!
Auf der Wasserleitung ist noch kein Druck und die Stromleitung die in´s Haus führt muss erst noch durch unseren Elektriker angeschlossen werden.

Ein Zählerschrank

Heute war die Firma Elektro Neumann da und hat den Zählerschrank „aufgebaut“.

Anfangs war der Mitarbeiter leider mit dem Falschen Zählerschrank da. Denn der hatte nur 2 Zählerplätze, wir brauchen aber 3 bzw. der 4. wird soll für ein späteres Elektroauto vorgesehen werden.

Nebenbei hab ich dann noch die die weißen Kabenkanäle angebracht.
Sowie die Schalter/Steckdosen Kombination und die CEE Steckdosen.

Dann kommt hoffentlich bald der Baustromverteiler weg.

Letzte Wand im Keller

Da heute wieder einmal schlechtes Wetter war und die Steine im Erdgeschoss zu Nass zum Kleben waren, hab ich die letzte Wand zwischen Bad und Schlafzimmer hochgezogen.

Die Steine kamen erste letzte Woche Montag und es ist eine nicht tragende Wand.

Im Flur Bereich habe ich auch direkt den Medienverteiler in die Wand eingebaut diesem kam heute morgen auch endlich per Post. Bestellt hatte ich ihn eigentlich Anfang Mai!

Unterverteilung Einliegerwohnung angefangen

Da das Wetter mal wieder bescheiden war, hab ich angefangen die unterverteilung für die Einliegerwohnung zu verdrahten.

Die Räume (Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad und der Balkon) bekommen jeweils einen eigenen FI/LS Küche bekommt einen FI und dahinter dann die LS da der Herd/Backofen ja 3-Phasen bekommen und es scheinbar noch keine 3-Poligen FI/LS gibt.

Die Rollos werden Raumweise über B6 Automaten abgesichert und die Netzteile auch jeweils einzeln.

Im unteren Bereich zu sehen sind die Loxone Extension und die Relais Extension.

Die Extension hat 12 Digitale Eingänge, 4 Analoge (für die Raumtemperaturmessung), 4 Analoge Ausgänge (für die Heizungsstellantriebe) und 8 Relais Ausgänge, welche aber nicht für Steckdosen geeignet sind, daher werden diese für die Rolos verwendet.
Die Ralais Extension hat dann 14 Relais Ausgänge und kann  auch für die Steckdosen verwendet werden. Nicht zu sehen ist dann noch eine DI Extension mit 20 Digitalen Eingängen für Taster, Fenster- und Türkontakte. Bei der Abisolierzange sind noch zwei Tree Dimmer verbaut, diese können RGBW (Rot, Grün, Blau, Weiß) Leuchten ansteuern oder 4 Einzelkanäle Weiß. Das Bad bekommt Farbige Deckenspots. Flur, Schlafzimmer, EIngangsbereich und Terasse bekommen warmweiße Deckenspots.

Und tatrkäftige unterstützung hatte ich auch

Phonieboxen

Nach den Frontends hab ich nun auch endlich die Technischeseite fertig bekommen.
Durch Corona hatte diesmal der Versandt aus China etwas länger gedauert.
Insbesondere die LCD Zeilen Displays haben sehr lange gedauert.

Zum Einsatz kommt ein Raspberry 3B+ mit einer 120GB Kensington SSD welche auf einen Renkforce USB/SATA-Konverter-Shield sitzt.

Dazu ein PoE Adpater auf Micro USB damit der Raspberry auch mit Strom versogt wird.
Dann ein USB Extender von LogiLink als gegenstück zu den Frontends.
Ein 80mm 5v Lüfter, USB und RJ45 Frontplattenverlängerugen und ein Audio Klinken Kabel als Musikausgang. (Ja das ist nur mit Heißklebe fixiert)
Und halt das oben schon genannte LCD Zeilen Display 4×20 Zeichen mit I²C Treiber.
Verpackt wird alles in einem 19″ Rackgehäuse von RND.

Das war die 1. Platte, bei den anderen sitzen die Schrauben besser und sind Schwartz und auch die Beschriftung ist gefräst.

Noten auf der Phoniebox

Hab es nun auch endlich geschafft die „Bilder“ auf die Frontend´s der Phonieboxen zu Grvieren und zu brennen.
Da die ja später in die Kinderzimmer kommen hab ich diese (bzw. mein Papa) mit Bienenwachs gestrichen.

Smart Home Technik

Nach langer Elektroplanung stand nun endlich fest, welche und wie viele Loxone Komponenten wir benötigen.
Angefragt hatte ich bei vier Firmen, wobei ich von dreien wieder nur ein Angebot bekommen habe.
Eine Lokale Firma, welche ich von Loxone empfohen bekommen hatte, hatte ich auch schon für den Hausanschluss angefragt, doch leider war diese auch bei den Loxone Komponenten deutlich teurer.
Die beiden verbleibenden waren Preisgleich nur das bei LoxHome24 keine Versandkosten anfallen.
Nach etwas längerem Schriftverkehr mit Herrn Schertler kam ein passendes Angebot von knapp 30t€ heraus. Wir werden die Komponenten aber nicht alle auf einen schlag bekommen, sondern in 8 einzelnen Abrufen, passend zu unserem Bauvortschritt.
Man kann aber nicht sagen das dieser Preis on TOP zur Elektro Insatllation kommt, den hier sind auch „Lichtschalter“, Bewegungsmelder, LED´s Spots, LED Strips, Dimmer und die Gegensprechanlage enthalten, ich schätze mal, das uns das Thema Smarthome etwa 20t€ mehr kostet.

Hier mit drin ist zum Beispiel auch ein Musik Server für ein Multiroom Audio System.
Der ein oder andere wird sich jetzt bestimmt fragen, was ist denn das?
In den meisten Räumen wird es Deckenlautsprecher geben, welche über einen Verstärker mit dem 12 Zonen Musikserver verbunden ist.
Und so könnte in 12 Räumen 12 verschiedene Musikwünsche laufen und das gleichzeitig!
Mit hierrüber wir aber auch die Türklingel oder der Wecker laufen.
Als i Tüpfelchen soll der Musikserver später sagen, wenn die Waschmaschine fertig ist.
Durch die Verknüpfung mit dem Loxone Miniserver werden z.B. die Kinderzimmer beim Schlafen Automatisch deaktiviert.
Die Phonieboxen der Kinder werden auch an die AUX IN Buchsen des Musikservers angeschlossen mehr dazu hier….

In Kombination mit den Digitalen Schlüsselbrett  wird dann auch die Herdplatte deaktiviert, wenn nur die Kinder im Haus sind oder z.B. der Rauchmelder im Wohnzimmer oder Flur auslöst.

In allen Räumen wird es auch Bewegungsmelder geben, so das z.B. das Licht Automatisch eingeschaltet wird wenn man einen Raum betritt oder Abends/Nachts wird es ab einer bestimmten Uhrzeit gedimmt eingeschaltet.
Die Heizungsreglung erfolgt auch später über den Miniserver, wodurch die Temperatur bei Abwesenheit auch abgesenkt werden kann.
Und da die Rollläden auch hierrüber gesteuert werden, kann man bei Starken Sonnenschein diese automatisch runterfahren, wobei natürlich die Fensterstellung berücksichtigt wird, damit keiner ausgesperrt wird.
Auch die Markise wird hier später drüber angesteuert und in Kombination mit der Wetterstation auf dem Dach wird diese dann bei Regen oder starkem Wind automatisch eingefahren.

Zum Abschrecken wird es auch noch eine Alarmanlage in dem Miniserver Integriert sein, diese ist zwar keine Professionelle (sie hat halt keine VDS Zulassung), aber für kleine Langfinger wird diese mehr als ausreichen, den Laut genug ist Sie allemale.

Auch die Rauch und Wassermelder kommen von Loxone und können in den Miniserver integriert werden.

Ich denke das, dass als kleine Übersicht erstmal reicht, vielen Dank Herr Schertler und seiner Mitarbeiterin für die nette Kommunikation und vor allem der Geduld mit mir.

Frontend Phoniebox

Da ich ja noch reichlich Zeit habe, hab ich schon mal die Gehäuse für die RFID reader der Phoniboxen gebaut, also das spätere „Frontend“.
Basis ist wie geplant eine 150er Unterputz Verteilerdose hiedrauf wird eine 175x175x18 mm Buchenholzplatte vomtiert, und damit man die Schrauben später nicht von vorne sieht kommt eine art Steckrahmen zum Einsatz, so das die Schrauben von der Seite kommen.

Die RDID Antenne wird aus ihrem Gehäuse genommen und in der Buchenholzplatte versenkt. In der Unterputz Verteilerdose verschwindet dann später ein USB Extender, welcher an ein normales Netzwerkkabek angeschlossen wird, und so eine übertragung von bis 40m ermöglicht.

Die Boxen werden später noch verschönert und bekommen noch ein „Bild“.

Phoniebox statt Toniebox

Da Linus Musik total mag, muss etwas her was er als Kleinkind bedienen kann. Klar sind wir alle mit Kassettenrekordern großgeworden, bzw. Luca hat dann schon CD´s bekommen. Kassetten bekommt man zu dem auch nicht mehr in der Bibliothek sondern nur noch CD´s aber für Linus ist das einfach noch nichts.

Daher ist die Überlegung für eine Toniebox aufgekommen. Linus seine Patentante hat diese für ihren jüngsten und auch Freunde aus den entfernten Esslingen habe diese ihrer kleinen zu Weihnachten geschenkt. Doch muss man hier noch Tonies kaufen, mit welchen dann die Box überhaupt erst Musik abspielt und diese kosten dann 15€ pro Stück. Es gibt zwar auch welche, die mit eigener Musik verknüpft werden können, aber auch diese Kosten 12€.

Da wir im Haus ein Multiroom Audio System System haben werden, wäre es Natürlich Interessant wenn man das damit machen könnte. Ok ganz so einfach ist es leider nicht, aber im Internet bin ich ganz schnell auf die Phoniebox gestoßen und hier kann man dann den Audioausgang mit dem AUX IN des Musikservers verbinden. Der Musikserver hat 3 AUX IN Eingänge, was genau mit den 3 Kinderzimmer passt. Eigentlich sollte man denken, das Luca so etwas nicht mehr braucht, aber auch er möchte so eins haben.

Basis ist hier ein Raspberry Pi mit Raspian Buster, auf welchem die Phoniebox Software installiert wird. Genaugenommen ist es ein Open Source Projekt aus vorhandenen Software Komponenten, welche mittels Python Scipts und eine PHP Webseite kombiniert werden.

Der RFID Reader kommt dann in die jeweiligen Zimmer und wird mittels USB Extender mit dem Raspberry Pi im Technikraum verbunden. Der USB Extender ist in der Lage USB-Signale über ein Cat. Kabel bis zu 50m zu senden.

Damit nicht so ein hässlicher Schwarzer Kasten an der Kinderzimmerwand sitz, war die Überlegung die RFID Antenne in eine Blindabdeckung von unserem Schalter/Steckdosen Programm zu packen, aber die sind leider zu klein dafür. Daher kommt nun eine 150er Unterputz Verteilerdose zum Einsatz, in welchen ich den USB Extender packe und oben drauf wird es ein Holzblende geben, auf die ich ein Symbol, z.B. einen Notenschlüssel oder einen Lautsprecher graviere.

Der Raspberry Pi kommt in ein 19 Zoll Rack Gehäuse in welchem dann die ganzen anderen Komponenten untergerbacht werden. Denn die SD-Karte wird durch eine SSD Festplatte ersetzt und die Spannungsversorgung erfolgt über eienn PoE Splitter. Da neben den 3 Phonieboxen auch noch mindestens ein weiterer Raspberry Pi für die Hausautomation zum Einsatz kommt erhalten alle ein kleines LCD Display, auf dem ich dann einige Information anzeigen lassen kann, wie z.B. die IP-Adresse und den Hostname.