Phoniebox statt Toniebox

Da Linus Musik total mag, muss etwas her was er als Kleinkind bedienen kann. Klar sind wir alle mit Kassettenrekordern großgeworden, bzw. Luca hat dann schon CD´s bekommen. Kassetten bekommt man zu dem auch nicht mehr in der Bibliothek sondern nur noch CD´s aber für Linus ist das einfach noch nichts.

Daher ist die Überlegung für eine Toniebox aufgekommen. Linus seine Patentante hat diese für ihren jüngsten und auch Freunde aus den entfernten Esslingen habe diese ihrer kleinen zu Weihnachten geschenkt. Doch muss man hier noch Tonies kaufen, mit welchen dann die Box überhaupt erst Musik abspielt und diese kosten dann 15€ pro Stück. Es gibt zwar auch welche, die mit eigener Musik verknüpft werden können, aber auch diese Kosten 12€.

Da wir im Haus ein Multiroom Audio System System haben werden, wäre es Natürlich Interessant wenn man das damit machen könnte. Ok ganz so einfach ist es leider nicht, aber im Internet bin ich ganz schnell auf die Phoniebox gestoßen und hier kann man dann den Audioausgang mit dem AUX IN des Musikservers verbinden. Der Musikserver hat 3 AUX IN Eingänge, was genau mit den 3 Kinderzimmer passt. Eigentlich sollte man denken, das Luca so etwas nicht mehr braucht, aber auch er möchte so eins haben.

Basis ist hier ein Raspberry Pi mit Raspian Buster, auf welchem die Phoniebox Software installiert wird. Genaugenommen ist es ein Open Source Projekt aus vorhandenen Software Komponenten, welche mittels Python Scipts und eine PHP Webseite kombiniert werden.

Der RFID Reader kommt dann in die jeweiligen Zimmer und wird mittels USB Extender mit dem Raspberry Pi im Technikraum verbunden. Der USB Extender ist in der Lage USB-Signale über ein Cat. Kabel bis zu 50m zu senden.

Damit nicht so ein hässlicher Schwarzer Kasten an der Kinderzimmerwand sitz, war die Überlegung die RFID Antenne in eine Blindabdeckung von unserem Schalter/Steckdosen Programm zu packen, aber die sind leider zu klein dafür. Daher kommt nun eine 150er Unterputz Verteilerdose zum Einsatz, in welchen ich den USB Extender packe und oben drauf wird es ein Holzblende geben, auf die ich ein Symbol, z.B. einen Notenschlüssel oder einen Lautsprecher graviere.

Der Raspberry Pi kommt in ein 19 Zoll Rack Gehäuse in welchem dann die ganzen anderen Komponenten untergerbacht werden. Denn die SD-Karte wird durch eine SSD Festplatte ersetzt und die Spannungsversorgung erfolgt über eienn PoE Splitter. Da neben den 3 Phonieboxen auch noch mindestens ein weiterer Raspberry Pi für die Hausautomation zum Einsatz kommt erhalten alle ein kleines LCD Display, auf dem ich dann einige Information anzeigen lassen kann, wie z.B. die IP-Adresse und den Hostname.

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